Wocheninfo KW 48

(21. bis 27. November 2020)

 

 

Im Wochenangebot:


 Rosenkohl von Enno Allers (Bioland) aus Neuenkirchenn

 Äpfel Elstar  vom  Obsthof Schaeper (Bioland) aus dem Land Hadeln

 Strauchtomaten  von Juan Molina (Demeter) aus Spanien

 Angebot solange der Vorrat reicht – Änderungen vorbehalten

 

Marktübersicht:

 

 „Eine Huldigung an die stille Pracht des Winters ist unser ÖMA WinterBrie Pistazie.“ schwärmt die ÖMA (Ökologische Molkereien Allgäu) über ihren Winterkäse…Mit seiner goldenen Folie und winterlich-festlichem Preisschild bringt der traditionelle Weichkäse (Art.-Nr.: 475514) ein erstes Weihnachtsglitzern auf den Abendbrotstisch. Hergestellt wird er von Käsermeister Georg Bantel, die Milch liefern 12 ausgewählte Landwirte aus einem Umkreis von maximal 15 km zur Molkerei (siehe Foto links).

Wir müssen außerdem die Edelvollmilch Schokoladentafel „Ecuador“ mit 42% Kakao von Naturata (Art.-Nr.: 807036) extra erwähnen.

Diese Schokolade zergeht auf der Zunge und schmeckt besonders intensiv. Wichtig: sie enthält keine Lecithine! Ihre besondere Schmelze kommt von der enthaltenen Kakaobutter und vom besonders langen Conchieren (bis zu 72 Stunden!) das besonders feine Schokolade mit tiefem Aroma entstehen lässt.

Minderwertigere Schokolade  ist dank enthaltener künstlicher Emulgatoren (Lecithine) so „zartschmelzend“. Da braucht man nur mal in die Zutatenliste zu schauen.

Bei Naturata sind alle Schokoladen frei von Emulgatoren, künstlichen Aromen und garantiert gentechnikfrei. Die Zutaten stammen zu 100% aus kontrolliert biologischem Anbau und sind fairtrade zertifiziert, sowohl der Kakao als auch der Zucker! Lasst euch den Unterschied einfach mit einem Stück Schokolade mal auf der Zunge zergehen, genau wie diese Neuigkeiten von der Geschichte „BioStadt Bremen und ChefsCulinar – Kein Bremer Geld für Tütensuppenkonzerne“:

Dem Antrag auf Offenlegung der Vergabe an ChefsCulinar und Einsicht in die Akten nach dem Informationsfreiheitsgesetz wird nicht entsprochen, lautete vorgestern die Aussage der Behörde. Um dennoch „größtmögliche Transparenz“ herzustellen, werde „kurzfristig geprüft, welche Bestandteile weitergegeben werden können.“  Entgegen der Aussage von Senatorin Schaefer am letzten Dienstag, dass man nichts zu verbergen habe und uns die Unterlagen zeitnah zur Verfügung stellen wird,  hat sich das Ressort also doch lieber für weiteres Mauern entschieden.

Eine andere, auch unschöne Geschichte zum Thema Agrarlobby kommt dieser Tage aus Südtirol. Das Umweltinstitut München hatte 2017 öffentlich kritisiert, dass die konventionellen Südtiroler Obstbauern in ihren Plantagen zu viele Pestizide einsetzen. Das Umweltinstitut warb in einer Kampagne für „Pestizidtirol“ – und wurde daraufhin vom Südtiroler Landrat für Landwirtschaft und 1300 Landwirten angeklagt.

Die erste Verhandlung fand diesen Herbst statt. Ebenfalls auf der Anklagebank ein fand sich Alexander Schiebel, der in seinem Buch und gleichnamigen Film „Das Wunder von Mals“ schildert, welchen Aufruhr es entfachte, als der Südtiroler Ort Mals sich selbst zur pestizidfreien Gemeinde erklärte.

Lesenswert! Und ein gutes Weihnachtsgeschenk!

ChefsCulinar bietet in seinem Portfolio übrigens fertigen „Norddeutschen Flammkuchen“ mit Matjes und Äpfeln für netto 1,42€ pro Flammkuchen an. Verwendete Apfelsorte hierfür: Granny Smith.

Wie unpassend, dass Granny Smith in Norddeutschland gar nicht wächst. In Südtirol hingegen gedeihen Granny Smiths sehr gut– die Frage ist nur, wie.

Euer Team vom NKK Bremen

 

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Wir stellen Ihnen vor:   
   
Anke

Anke Hinrichs

Einkauf

MoPro, Käse, Tofu, Feinkost

Die mehr als 25-jährige Erfahrung in der Naturkostbranche ist eine unserer Stärken.

   

Kontakt:

 

Naturkost Kontor Bremen GmbH
im Frischezentrum
(Großmarkt Bremen)
Spezialitätenhalle Tor 14
Am Waller Freihafen 1
28217 Bremen

Tel:     0421 53797-70
Fax:    0421 53797-99
eMail: info@naturkost-kontor.de

 

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Wocheninfo KW 47

(14. bis 20. November 2020)

 

 

Im Wochenangebot:


 Clementinen von Sammarro (Demeter) aus Italien

Chinakohl   vom Hof Grünzeug (Bioland) aus Gehrde

 Auberginen  von Juan Molina (Demeter) aus Spanien

 Angebot solange der Vorrat reicht – Änderungen vorbehalten

 

Marktübersicht:

 

„Da bleiben wir bei, selbst wenn ich 500 Postkarten pro Tag im Briefkasten habe!“ sagt Umweltsenatorin Schaefer letzten Dienstag während des „Gespräches“ über die BioStadt Bremen/Chefs Culinar. Was wir dort erlebt haben, macht uns bis heute sprachlos. Nicht nur am Dienstagabend schon, sondern bis heute.

Folgende Erkenntnis erschüttert am stärksten: Senatorin Schaefer und Frau Demir entbehren nach wie vor des nötigen Fachwissens zu den Themen Ernährung, Landwirtschaft, Handel, Lebensmitteleinzelhandel, „Letzte Meile“, Gastronomie, High Convenience. Sie haben sich fachlich nicht mit dem eigentlichen Problem auseinandergesetzt.  Da ihnen das aber – aufgrund ihres fehlenden Wissens  - selbst offenbar gar nicht bewusst ist, scheuen sie sich nicht die Kritik von Bremer Wirtschaftsverbänden, Unternehmen und Landwirten als ungerechtfertigt abzutun. Wieso fragen sie nicht wenigstens ernsthaft interessiert nach?

Man stelle sich mal vor, andere Berufsgruppen würden ihre Arbeit und ihre Entscheidungen so schlecht recherchieren, wie die Umweltsenatorin den Fall ChefsCulinar. Ärzte würden bei Lungenpatienten das rechte Knie operieren, Kapitäne mit ihren Schiffen auf Grund laufen, LKW-Fahrer falschrum auf der Autobahn fahren und sich wundern, weshalb alle entsetzt aufschreien. Und die Antwort wäre dann „Ich fahre meinen Kurs unbeirrt weiter!“

Seinen Job richtig gut macht zum Glück der Maître Fromager Anton. Er kreiert die Kräuter- und Blüten-Mäntel, die in Handarbeit auf die Ziegenkäse „Blöckle Provence“(471539) und „Blöckle Gartenkräuter“(471538) gelegt werden. Die Ziegen für die vollrahmige Ziegenmilch der Blöckle-Käse leben an der Nordsee in salzhaltiger Luft und bekommen extra schmackhaftes, kräuterreiches Futter.

Durch seine Form eignet er sich wunderbar fürs Prepacking, weil er kaum Verschnitt verursacht, außerdem hat er einen sehr attraktiven Preis für so ein schönes Produkt. Wir empfehlen, die Kräuter unbedingt mitzuessen!

Schwarzkohl/Palmkohl vom Rosenhof gibt es ab sofort wie gewünscht auch wieder als lose Ware.  Paprika kommen ab sofort von den Haciendas Bio aus Spanien (Demeter). Der Obsthof Schaeper liefert jetzt die ersten Natyra Äpfel. Und ein Highlight für Kiwi-Freunde haben wir ebenfalls zu vermelden: der Sortenwechsel von Green Light auf Hayward steht (endlich) an. Hayward Kiwis sind klassisch die beliebtesten Kiwis und überzeugen durch ihr saftiges, tiefgrünes Fruchtfleisch ohne harten Kern.

Juan Molina und seine Familie leisten ebenfalls tolle Arbeit: Auf dem Hof wird der Demeter Kreislauf wirklich gelebt, die Präparate werden selbst gerührt und der Mist der eigenen Rinder wird ausgebracht.  Momentan haben wir Auberginen, Cherry-Strauch-Tomaten, Strauch-Tomaten, Roma-Tomaten vom Demeter Hof aus Spanien (bei El Salto del Lobo).

Wichtig: Nächsten Donnerstag kommen nochmal frische Steinpilze!

Euer Team vom NKK Bremen


 

 

 

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Wocheninfo KW 46

(07. bis 13. November 2020)

 

 

Im Wochenangebot:


 Feldsalat von Sannmann/Eekenhof (Demeter) aus Vierlande/Varel

 Birnen Alexander Lucas  von Schaeper (Bioland) aus dem Land Hadeln

 Strauchtomaten  von Juan Molina (Demeter) aus Spanien

 Angebot solange der Vorrat reicht – Änderungen vorbehalten

 

Marktübersicht:


Sehr geehrte Senatorin Dr. Schaefer, ich finde es ein Unding, dass das Land Bremen 100.000€ für die Weiterentwicklung der BioStadt Bremen an einen Großkonzern vergibt, der sich bisher durch Convenience, Tütensuppen und Aufwärmküche hervorgetan hat. Ich fordere Sie auf, sich im Sinne der BioStadt Bremen für die lokale Nahrungsmittelwirtschaft, Bio aus Bremen und Niedersachsen für die Stadt Bremen, frische Küche und gegen Billiglebensmittel zu engagieren.“

So lautet der Text auf den Postkarten, die heute druckfrisch fertig sind. Danach Platz für Adresse und Unterschrift und ab geht die Post. Wer unterschreiben möchte kann uns einfach Bescheid sagen. Wir legen euch dann eine Postkarte in die Mappe.

Der Winter naht – die ersten Arcobalenos kommen Sonntag zu uns. Arco-was? Arcobalenos! Die Kooperative Arcobaleno sitzt auf Sizilien. Seit 1993 wirtschaften die Bauern von L’Arcobaleno (italienisch „Regenbogen“) nach den strengen Bio-Richtlinien. Das gute, warme Klima, wenig Feuchtigkeit und viel Wind rund um den Berg Sicane sind perfekt für den Bio-Zitrusfruchtanbau geeignet. Die Washington Navel Orangen von der Erzeugergemeinschaft L’Arcobaleno auf Sizilien sind jedes Jahr zu Weihnachten mit Abstand die beliebtesten Orangen. Jetzt kommen die frühen Sorten, wir starten mit Navelinas Kaliber 5-6.

Ebenfalls dieses Wochenende findet der nächste Sortenwechsel bei den Clementinen statt.  Die aktuellen Spinoso werden von Comune abgelöst, der Hauptsorte, die uns bis nach Weihnachten begleitet. Letztes Jahr waren die Comune wirklich super, schön aromatisch und süß aber auch nicht langweilig und vor allen Dingen richtig saftig.

Auf den Obsthöfen Augustin ist die Ernte abgeschlossen und die gesamte Erntemenge wird zusammengetragen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Äpfel gut gelagert durch den Winter kommen. Wie schafft man es eigentlich, dass sie während der Lagerung nicht alle verfaulen? Schon vor hundert Jahren fanden Wissenschaftler heraus, dass kurzes Tauchen der Äpfel in heißes Wasser eine Fäulnis verhindern kann. Nachdem aber in den 1950er Jahren die ersten Anti-Fäulnis-Gifte aka. Pflanzenschutzmittel entwickelt wurden, hat man derlei Ansätze im konventionellen Anbau nicht mehr weiter verfolgt. Anders im Öko-Anbau: bei Augustins zum Beispiel werden knapp ein Viertel der Äpfel vor der Einlagerung getaucht, vor allem Lagerfäule-anfällige Sorten wie Elstar, Pinova und Wellant. Je nach Sorte für 20-30 Sekunden in 56-58°C heißes Wasser. Das Ergebnis: etwa 80% weniger Fäulnis nach der Lagerung. #esgehtauchanders !

Es geht auch anders ist auch das Stichwort für den Wildkohlmix von der Demeter Gärtnerei Sannmann. Alte Kohlsorten wie Zarewitsch, Schwarzkohl und roter Barbar aber auch die klassische Grünkohlsorte Lerchenzunge werden in handlichen Bündeln gemischt und bereichern jede Küche.  Besonders schnell und lecker: Kohlbündel kurz blanchieren, danach in der Pfanne mit Zwiebeln, Knoblauch und Gorgonzola oder Roquefort schwenken. Dazu Gnocchi oder ordentliches Risotto. Köstlich!

Euer Team vom NKK Bremen

 

 

 

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