Wocheninfo KW 29

(14. bis 20. Juli 2019)

 

 

Im Wochenangebot:


Wassermelonen 6er ca. 3kg/Stück (EG-Bio)

Auberginen von regionalen Erzeugern (Demeter/Bioland)

 

Angebot solange der Vorrat reicht – Änderungen vorbehalten

 

Marktübersicht:

Wir naschen abwechselnd Heidelbeeren vom Obsthof Scharein , Johannisbeeren und Stachelbeeren vom Obsthof Flachmeier oder Kirschen aus dem alten Land. Aus Süddeutschland kommen diese Woche die ersten Brombeeren. Die ersten Zwetschgen vom Obsthof Schindler aus Achern-Mösbach  sind schon da. Vom Bodensee kommen Topaz Äpfel nun als Umstellungsware zu uns, zusätzlich beziehen wir die süße, rote Sorte Idared.

Frische Feigen haben 14 Tage Erntepause, weder Italien noch Frankreich oder Griechenland können liefern. Aus Spanien beziehen wir diese Woche die ersten gelben Pflaumen. Die klassische Sorte Golden Japan entwickelt große, saftige Früchte mit sonnengelbem Fruchtfleisch. Bergarouge Aprikosen kommen nun aus Frankreich zu uns. Diese Kreuzung aus Orangered und Bergeron Aprikosen hat schöne rote Bäckchen und tieforangefarbenes Fruchtfleisch. Sie gehört zu den Spätsorten und lässt sich gut noch ein paar Tage im Warmen reifen. Die alten Tomatensorten aus Frankreich passen perfekt zu Mozzarella und bringen Abwechslung auf den Tisch.   Süßen roten Ramiro Spitzpaprika bekommen wir diese Woche aus den Niederlanden. Am besten füllt man ihn bei dem kalten Wetter hier mit Feta und Knoblauch und bäckt ihn im Ofen. Lecker! Passend dazu beziehen wir aromatischen Knoblauch und milde rote Zwiebeln aus Griechenland.

Hierzulande stört das kalte Wetter den Wachstumsprozess beim Kohl, sowohl Blumenkohl als auch Spitz- und Weißkohl sind betroffen. Große Kartoffeln wie zum Beispiel die beliebte Regina haben das Saisonende erreicht.  

Tomaten kommen nun in kleinen Mengen schon aus der ganzen Region zu uns, sowohl aus Bremen Borgfeld als auch aus der näheren Umgebung. Grundsätzlich setzen sich kleine Bio-Betriebe oft sehr stark für die Sortenvielfalt ein, obwohl es natürlich billiger und einfacher wäre, nur große, runde Tomaten anzupflanzen. Wenn man viele unterschiedliche Sorten anbaut, hat man ungefähr halb so viel Ertrag, als wenn man nur große, runde von ein und derselben Sorte anbaut. Aber nicht nur für die Sortenvielfalt engagieren sich die kleinen Bio-Betriebe, auch der Artenschutz wird sehr ernst genommen.

Vielleicht haben Sie es bemerkt: einige der ersten Auberginen, die Martin Clausen geliefert hat, waren etwas klebrig.  Das kommt von den Blattläusen, die sich an den Auberginen gütlich tun. Martin, einer der Gründer des Naturkost Kontors, baut auf seinem Demeter Hof in Sandhausen Tomaten, Auberginen, Gurken und Salat an. Jedes Jahr freut sich darüber eben leider auch die Blattlaus.

Heute Morgen kam Martin nun hier ins Kontor und hat uns eine kleine Topfblume mitgebracht: Alyssum Benthamii. Zur Schädlingsbekämpfung werden im Bio-Bereich vorzugsweise Nützlinge eingesetzt. Wie jedes Jahr hat Martin auch dieses Mal Florfliegen und Schlupfwespen ausgesetzt, um zum Beispiel die Blattläuse zu vertreiben. Weil aber so viele Blattläuse da waren, hatte Martin große Sorgen, dass die Nützlinge den Kampf nicht gewinnen können. Also hat er sich überlegt, dass er die Wespen noch stärker unterstützen muss und zusätzlich im ganzen Gewächshaus die Alyssum Blumen gepflanzt.  Und siehe da: die Wespen lieben den süßen Alyssum-Nektar so sehr und siedeln sich so zahlreich an, dass sie die Blattläuse bereits fast völlig vertrieben haben. Blumen pflanzen statt Gift spritzen ist die Devise!

In diesem Sinne genießen wir den süßen Alyssum-Duft, der uns im Büro umweht und wünschen Ihnen einen schönen Nachmittag.

Ihr Team vom Naturkost Kontor Bremen

   

 

Wir naschen abwechselnd Heidelbeeren vom Obsthof Scharein , Johannisbeeren und Stachelbeeren vom Obsthof Flachmeier oder Kirschen aus dem alten Land. Aus Süddeutschland kommen diese Woche die ersten Brombeeren. Die ersten Zwetschgen vom Obsthof Schindler aus Achern-Mösbach  sind schon da. Vom Bodensee kommen Topaz Äpfel nun als Umstellungsware zu uns, zusätzlich beziehen wir die süße, rote Sorte Idared.

Frische Feigen haben 14 Tage Erntepause, weder Italien noch Frankreich oder Griechenland können liefern. Aus Spanien beziehen wir diese Woche die ersten gelben Pflaumen. Die klassische Sorte Golden Japan entwickelt große, saftige Früchte mit sonnengelbem Fruchtfleisch. Bergarouge Aprikosen kommen nun aus Frankreich zu uns. Diese Kreuzung aus Orangered und Bergeron Aprikosen hat schöne rote Bäckchen und tieforangefarbenes Fruchtfleisch. Sie gehört zu den Spätsorten und lässt sich gut noch ein paar Tage im Warmen reifen. Die alten Tomatensorten aus Frankreich passen perfekt zu Mozzarella und bringen Abwechslung auf den Tisch.   Süßen roten Ramiro Spitzpaprika bekommen wir diese Woche aus den Niederlanden. Am besten füllt man ihn bei dem kalten Wetter hier mit Feta und Knoblauch und bäckt ihn im Ofen. Lecker! Passend dazu beziehen wir aromatischen Knoblauch und milde rote Zwiebeln aus Griechenland.

Hierzulande stört das kalte Wetter den Wachstumsprozess beim Kohl, sowohl Blumenkohl als auch Spitz- und Weißkohl sind betroffen. Große Kartoffeln wie zum Beispiel die beliebte Regina haben das Saisonende erreicht.  

Tomaten kommen nun in kleinen Mengen schon aus der ganzen Region zu uns, sowohl aus Bremen Borgfeld als auch aus der näheren Umgebung. Grundsätzlich setzen sich kleine Bio-Betriebe oft sehr stark für die Sortenvielfalt ein, obwohl es natürlich billiger und einfacher wäre, nur große, runde Tomaten anzupflanzen. Wenn man viele unterschiedliche Sorten anbaut, hat man ungefähr halb so viel Ertrag, als wenn man nur große, runde von ein und derselben Sorte anbaut. Aber nicht nur für die Sortenvielfalt engagieren sich die kleinen Bio-Betriebe, auch der Artenschutz wird sehr ernst genommen.

Vielleicht haben Sie es bemerkt: einige der ersten Auberginen, die Martin Clausen geliefert hat, waren etwas klebrig.  Das kommt von den Blattläusen, die sich an den Auberginen gütlich tun. Martin, einer der Gründer des Naturkost Kontors, baut auf seinem Demeter Hof in Sandhausen Tomaten, Auberginen, Gurken und Salat an. Jedes Jahr freut sich darüber eben leider auch die Blattlaus.

Heute Morgen kam Martin nun hier ins Kontor und hat uns eine kleine Topfblume mitgebracht: Alyssum Benthamii. Zur Schädlingsbekämpfung werden im Bio-Bereich vorzugsweise Nützlinge eingesetzt. Wie jedes Jahr hat Martin auch dieses Mal Florfliegen und Schlupfwespen ausgesetzt, um zum Beispiel die Blattläuse zu vertreiben. Weil aber so viele Blattläuse da waren, hatte Martin große Sorgen, dass die Nützlinge den Kampf nicht gewinnen können. Also hat er sich überlegt, dass er die Wespen noch stärker unterstützen muss und zusätzlich im ganzen Gewächshaus die Alyssum Blumen gepflanzt.  Und siehe da: die Wespen lieben den süßen Alyssum-Nektar so sehr und siedeln sich so zahlreich an, dass sie die Blattläuse bereits fast völlig vertrieben haben. Blumen pflanzen statt Gift spritzen ist die Devise!

In diesem Sinne genießen wir den süßen Alyssum-Duft, der uns im Büro umweht und wünschen Ihnen einen schönen Nachmittag.

Ihr Team vom Naturkost Kontor Bremen